GEDANKEN

 

 

Nicht weil ich so VIEL zu sagen habe

Aber weil dich das WENIGE vielleicht inspiriert.

 

 

Hier ist der Blog, der nie WERDEN sollte.

Hier ist der Blog, der einfach plötzlich WAR.

 

 



Silent Mode

Wenn am Montag morgen wieder alles geschäftig wird, versuche ich noch einen Tag in Stille zu leben. Heute habe ich mich vom Neuwaldegger Bad Richtung Heuberg aufgemacht. Beim ersten Blick auf Wien sieht man den Donauturm und den Hundertwasser Turm in der Spittelau, man weiss um die vielen Menschen drum herum.

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DER ANDERE BUDDHA - Leben im Schlachthausviertel

 

Freitagnachmittag. Letzter Schultag. Ich gehe in meinem letzten Bürooutfit bei sengender Nachmittagssonne über den Platz des Mediacenters im Schlachthausviertel. Um mich herum eine Menschenhorde, die das Digitale Zeitalter bestimmt. Ich kann es noch fühlen, was hier einst geschah mit den vielen leblosen Tierkörpern. Irgendwie fühle ich mich gerade auch geschlachtet. Die Prozedur hat nur 75min gedauert. Normalerweise verlassen die Seniorenyogis nach dieser Zeit völlig entspannt meine Yogastunden. Doch werde ich gerade erinnert, dass man in dieser Zeit auch den umgekehrten Weg gehen kann - nämlich hin zu völliger Überforderung.  

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SANKALPA. WIE ICH WERDE WAS ICH BEREITS BIN.

Die ersten Neujahrsvorsätze sind vielleicht schon weit die Donau hinuntergespült worden. So soll es sein, dass ich in der letzten Yogastunde meinen Yogis den Vorschlag machte ein persönliches SANKALPA zu finden. Dies können Sie sich in allen Pinkzebra Yoga Stunden als kleine Selbstumarmung am Beginn und am Ende der Stunde in Gedanken sagen. 

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SPRECHVERBOT UND VERSTOPFTE ABFLÜSSE

Man mag meinen, dass wenn der Sommer Einzug hält alle Stolpersteine des Lebens in der Versenkung verschwinden und man sich auf sanften Wellen des Lebens treiben lassen kann. Mit der Sonne am Bauch, der Sonnenbrille auf der Nase und dem Popo auf der Schwimmmatratze. Die Sonne scheint und die Welt ist in Ordnung.

 

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SMILE

Because of your smile, you make life more beautiful.

Thich Nhat Han

 

In all dem Trubel der letzten Wochen wurde mein SEIN und mein HERZ in den Hintergrund gedrängt. Es war viel DENKEN, sich sorgen, Zeitpläne organisieren und Dinge regeln. Da war wenig ICH und viel ANDERE. Wäre das nur eine Phase der Stagnation gewesen, hätte ich mich selbst an den Haaren aus dem tiefen Loch gezogen. Aber von oben setzte irgendwer immer noch was drauf. Eindeutig schlimmer als Stagnation. Und alles schien schon in eine Chaos-Situation auszuarten, weil ständig ein Dominio Stein fiel und 3 andere mitnahm.

 

Selbst mit Einsteins Weisheit „Nichts kann existieren ohne Ordnung. Nichts kann entstehen ohne Chaos.“ im Hinterkopf konnte ich keine Ruhe bewahren.

 

Das sind Tage an denen ich Sorgenfalten auf meiner Stirn trage und schmale Lippen wenig lachen. An solchen Tagen blicke ich in den Spiegel und im ersten Moment denke ich an Botox und Spritzen.

 

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Eine Raupe beginnt zu leben...

DIESER BLOG BEITRAG ENTSTAND IM AUFTRAG DER YOGAAKADEMIE AUSTRIA ZUM THEMA "SELBSTÄNDIG MIT YOGA".

 

Eine Raupe beginnt zu leben – Die Yogalehrer Ausbildung

 

Frühling 2012 eine überarbeitete Managerin möchte ihrem Leben eine neue Perspektive geben und sitzt im Mandalahof mit einer Runde Menschen, die wohl dasselbe möchten. - Fabian Scharsach von der YAA erklärt die Ausbildung, beantwortet Fragen und überzeugt mich mit seinem Mensch-Sein, seiner Güte und Weisheit, mich auf eine Reise zu mir selbst zu machen. Der Weg dorthin ist YOGA, er ein Begleiter, spiritueller Lehrer und der Mandalahof, eine Insel der Ruhe im 1. Bezirk und ein Ort der mich über die Ausbildung hinaus begleiten wird.

 

Im Herbst 2012 wird es ernst. Ich sitze wieder im Mandalahof auf meiner pinken Yogamatte. Von nun an werde ich hier regelmäßig nach der Büroarbeit meinen Körper von Dienstreisen und meinen Geist von Meeting-Marathons erholen. An den Ausbildungswochenenden tauche ich jedes Mal in eine andere Welt ein. Und so anderes ist sie gar nicht. Denn diese Welt das bin auch ich. Nur war ich lange nicht mehr da.

 

Viele tränenreiche Savasanas nach intensiven Asana und Pranayama Praxisstunden formen langsam meinen Körper und machen auch meinen Geist flexibler. Satsang und Philosophie Stunden beflügeln meine Seele. Yoga zu unterrichten war nicht mein Ziel, nicht am Anfang, nicht in der Mitte und irgendwie auch nicht am Ende der Ausbildung. Sie war mehr wie eine Reise in der ich erstmals ohne Leistungsdruck entfalten konnte wer ich bin und was ich für ein Leben führen möchte.

 

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Was Schweigen bringt…

„Aha interessant. Kommen einem da wirklich DIE ZÜNDENDEN Ideen im Kloster …beim Schweigen, so wie behauptet wird?“ fragte die AMS Beraterin, die lieber auf Weihnachtssongs im Radio wartete als auf meinen nächsten Besuch. Was sollte man jemanden, der dafür Sorge tragen muss, dass die Wirtschaft mit noch mehr überarbeiteten menschlichen Hüllen versorgt wird, darauf antworten? Ich schenkte ihr ein unbeholfenes Lächeln und die hoffnungsvolle Antwort: „Ja, das kann passieren…muss aber nicht. Und wenn man zum Schweigen fährt, erwartet man eigentlich gar nichts.“ Sie nickte skeptisch und kritzelte ihre Unterschrift auf das Blatt mit meinem nächsten Vorladungstermin, den ich statt auf einen Tag nach meinem Vipassana Retreat auf plus vier Tage rausschieben konnte. Man erntet wohl Mitleid, wenn man zum Schweigen fährt.

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Nils Holgersson fliegt ins Glück

 

Noch Anfang Dezember hoch über den kahlen Weingärten da fliegen sie in spitzen Formationen in Richtung Süden, während mich Danto an seiner Leine weiter über die Felder zieht. Ich habe ihn „milder Winter“ getauft, in der Hoffnung, dass es nicht nur für ihn - einen Akita Inu - laue Wintertage in seiner neuen Heimat werden.

 

 

Schon seit Jahren kann ich gut verstehen, dass die Zugvögel im Spätherbst nach Afrika aufbrechen, denn die Winter am Steppensee sind nicht lustig. Eisige Winde und eine feuchte Kälte lassen dir Zehen und Nase beim Schlittschuhlaufen einfrieren. Kein Silvester oder Neujahrsfeuerwerk seit Teenager Tagen bringt dich mehr zum Glühen. Ich glaube fest, dass sich nur Danto am Winter im pannonischen Tiefland erfreut.

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WAbi SABI – Mehr Rett‘ Dich für Perfektionisten

 

 

Ein unbeschriebenes weißes Blatt Papier in A1. Darunter ein alter Fischgräten Parkett. 

Jemand hat die Idee eine kreisförmige Spirale aufzumalen. Ich versteh nicht warum. Aber sie soll den Anfängergeist des Meditierenden darstellen.

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It’s not about the shoes. It’s what you do in them.

Einst sagte meine Freundin K. bei einem Diskurs über die bestangezogenen Österreicher: „Seit die Burgenländer das Outlet Center haben, sind sie auch echt gut angezogen.

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The space between. & Warum alle Antworten in der YIN-Zone liegen.

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern wie ich zu Yin fand. Aber ich hatte wohl vor 5 Jahren sowas wie das „andere Yoga“ entdeckt, als die ersten deutschsprachigen Bücher darüber am Markt erschienen.  Zuerst habe ich mich durchgebissen, dann genossen, dann hat es überhandgenommen und ich war so leicht, so schwerelos, dass ich wieder Erdung suchte: Yang.

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Das Leben ist hart. Ich bin Herta!

Ich war 17, sie streckte mir ein Stamperl Schnaps entgegen und sagte: „Serwas! Das Leben ist hart. Aber ich bin Herta!“

Und 20 Jahre später muss ich sage, Herta war im Nehmen von Schicksalsschlägen tatsächlich härter als so manch anderer. Was Herta schon mit der Namensgebung mit auf den Lebensweg bekam, beherrschen die einen besser, die anderen weniger und einige leider gar nicht: RESILIENZ

 

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RELAX !  NOTHING IS IN CONTROL !

Wieso sitz ich hier? Wieso schnauft die neben mir so? Die plagt sich wohl auch mit Rückenschmerzen! Sie hat Recht, das ist so mühsam hier. Wie lange sitzen wir schon? Warum rührt sich der neben mir nie bis zum Gong? Warum ruht der so in sich? Wie macht der das? Blöde Fliege…verzupf di! nicht in mein Ohr! Nein. Wieso kitzelt die Fliege grade mich? Jetzt ist sie am rechten Stirnansatz und ich spüre wie sie nach links krabbelt. Dieses verdammte Vieh! Stink ich?

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Fräulein Eders Gespür für Schnee

Montag bin ich erwacht. Hab den Blick nach draußen schweifen lassen und tief eingeatmet. Nicht so wie man es beim Gedanken „Montag…schon wieder eine Arbeitswoche!“ tut, sondern wie man es tut, wenn man nach innen und nach außen spürt und denkt „Mmmm. Ich rieche den Schnee kommen.“

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Mein Yoga – ohne Studio und ohne Ziel – ist wie Musik

Oft habe ich mir die Frage gestellt: Warum nicht ein Yogastudio eröffnen? Weder an Wissen noch an Startkapital mangelt es.

Aber die Sache ist die: Ich will kein Unternehmen führen. Ich will Musik machen.

Meine Musik Lehrerin würde, ob dieses Satzes aus meinem Mund, die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Einst stellte sie mich bei der Choraufführung in die letzte Reihe und drückte mir eine Triangel in die Hand: „Astrid, Mund auf und zu, aber lass keinen Ton raus. Am Ende schlägst du einmal die Triangel.“ Aber heute sage ich: Ja richtig, wenn ich Yoga unterrichte, erschaffe ich mit der ganzen Gruppe Musik. Wen kümmert es, ob die Triangel damals rechtzeitig ertönte. Auch heute enden meine Stunden nie pünktlich, sondern erst dann wenn ich es für richtig empfinde euch aus Savasana zurückzuholen.

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the show must go on

Es war an einem Tage im Mai. Ich plaudere mit einer Freundin über meinen Zugang zum Yoga. Seit einiger Zeit stelle ich fest, dass mir die indischen Yogis nicht mehr so nahe sind. Dieses Gerede von der Chakra Reinigung ist so gar nicht fassbar für mich.

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